Gynäkologische Vorsorgeuntersuchung

Was wird alles bei einer gynäkologischen Vorsorge untersucht:

  • Anamnese: ausführliches Gespräch zur Erhebung des Gesundheitszustandes der Patientin inklusive der medizinischen Vorgeschichte und Erhebung von aktuellen Beschwerden.
  • Harnbefund, je nach Symptomatik zusätzlich Harnkultur.
  • Abstriche vom Gebärmutterhals: PAP Abstrich, ggf. HPV-Test.
  • Kolposkopie: Begutachtung von Scheide und Gebärmutterhals mithilfe eines speziellen Mikroskops. Zuvor wird das Gewebe mit diversen Lösungen vorsichtig betupft.
  • Nativpräparat: Beurteilung des Scheidensekrets unter dem Mikroskop (Entzündungsgeschehen, mikrobielle Besiedelung der Vagina).
  • Je nach Symptomatik und Indikation vaginaler Infektionsabstrich zur weiteren Auswertung im Labor.
  • bimanuelle Tastuntersuchung: Hier kommen die vaginal tastenden Finger zum Einsatz, sowie die zweite Hand, die außen der Bauchdecke aufliegt. Die Lage der inneren weiblichen Geschlechtsorgane, deren Konsistenz, Beweglichkeit und evtl. Schmerzhaftigkeit können beurteilt werden.
  • Transvaginalsonographie (Ultraschalluntersuchung von Gebärmutter und Eierstöcken von der Scheide aus).
  • Sonographie des Unterbauches durch die Bauchdecke bei speziellen Fragestellungen bzw. auf Wunsch im Rahmen der Erstuntersuchung von jungen Mädchen.
  • Tastuntersuchung der Brust
  • Zuweisung zu Brustultraschall bzw. Mammographie bei medizinischer Indikation, Mammographie alle 2 Jahre für Frauen ab dem 40. Lebensjahr im Rahmen des Brustkrebsfrüherkennungsprogrammes.