Wechselbeschwerden

Der Wechsel (Menopause):

Diese Zeitspanne des „Wechsels“ (=Menopause, Senium) ist eine natürliche Phase im Leben einer Frau, die jede Frau anders erlebt. Mit dieser Umstellung kommen viele Frauen gut zurecht.

Es kann jedoch auch zu Symptomen wie Hitzewallungen, Schlafstörungen, Stimmungsschwankungen, vaginale Trockenheit, ungewolltem Harnverlust usw. kommen. Dies kann sowohl in körperlicher als auch in seelischer Hinsicht belastend sein und Sie in Ihrer Lebensqualität massiv einschränken.

Gerne stehe ich Ihnen in dieser Situation beratend zur Seite. Oft kommt es schon durch Veränderungen des Lebensstils (Ernährung, körperliche Bewegung usw.) zu einer Verbesserung der Symptome. Sollte eine medikamentöse Therapie nötig sein, finde ich mit Ihnen eine individuelle Lösung für Ihr persönliches Problem. Sehr häufig können die Wechselbeschwerden mit pflanzlichen Präparaten gut therapiert werden, wenn notwendig verschreibe ich unter Berücksichtigung von Risikofaktoren und Vorerkrankungen eine Hormontherapie – immer nach dem Leitsatz: Soviel wie nötig, so wenig wie möglich.

Blutung nach dem Wechsel (=Postmenopausenblutung)

Eine vaginale Blutung nach der Menopause kann ein Symptom bei Gebärmutterkörperkrebs sein. Blutungen nach dem Wechsel sollten daher von den betroffenen Frauen zum Anlass für einen Besuch bei der Frauenärztin genommen werden – ganz unabhängig davon wie lange die letzte Kontrolle zurück liegt.

Zwar muss nicht jeder Blutung nach den Wechseljahren ein Gebärmutterkrebs zugrunde liegen, im Gegenteil – die Blutung hat meist harmlose Ursachen (Polypen, Endometriumhyperplasie, Atrophie usw.).  Auch wenn Blutungen nach den Wechseljahren nur bei einer von zehn Frauen tatsächlich auf ein Endometriumkarzinom zurückzuführen sind, sollten Sie dieses Warnsignal unbedingt immer ernst nehmen und sofort Ihre Frauenärztin aufsuchen.